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Am 21. Dezember 2008 heisst es wie immer einschalten zur Sendung
"Tiere suchen ein Zuhause" um 18.15 Uhr im WDR!

Im April diesen Jahres hat uns Claudia Ludwig mit ihrem Team für ein paar Tage bei unserer Arbeit auf Sardinien begleitet.Dabei heraus gekommen ist Material für mehrere Berichte im WDR. Auftakt war der Beitrag im Mai über das Schicksal und das Happy End von Kenshiro. Am 5. Oktober wurde über unser Partnertierheim, das "Rifugio i fratelli minori" in Olbia berichtet.

Am 21. Dezember 2008 geht es weiter! Es folgt ein Bericht über unsere präventive Arbeit vor Ort am Beispiel der Region Arzachena. Claudia Ludwig hat uns in eine Hundepension begleitet, in der einige unserer Schützlinge bis zur Ausreise nach Deutschland oder auch nach Kastrationen und anderen Operationen gepflegt und versorgt werden.

Wir freuen uns, dass wir in dieser Sendung auch wieder einige unserer Schützlinge vorstellen dürfen!


Lesen Sie hier den Bericht von Claudia Ludwig über den Besuch im Rifugio (April 2008)
Quelle: www.wdr.de

Die meisten Sardinien-Besucher kommen in Olbia an. Hier liegt der wichtigste Passagierhafen der Insel, an dem nicht nur die großen Fähren vom Festland anlegen, sondern auch die Luxusjachten der Reichen und Schönen. Denn die exklusive Costa Smeralda beginnt gleich nördlich der alten Hafenstadt.

Außerdem befindet sich einer der drei sardischen Flughäfen in Olbia, und zwar in unmittelbarer Nachbarschaft zum Tierheim „Rifugio“ des italienischen Vereins LIDA. LIDA ist die Abkürzung von „Lega Italiana per i Diritti dell’ Animale“. Aber gerade die Flughafennähe ihres Rifugios lässt die italienischen Tierschützer derzeit nicht ruhig schlafen, verursacht sie doch eines ihrer dringlichsten Probleme: Der Flughafen von Olbia soll schon bald erweitert und das Tierheim zu seinen Gunsten abgerissen werden, weil ganz in der Nähe, auf einer kleinen, der Nordküste Sardiniens vorgelagerten Insel, im nächsten Jahr der G8 -Gipfel stattfinden wird. Dann sollen die Staats- und Regierungschefs der Teilnehmerländer auf einem repräsentativen Flughafen landen, der neue US -Präsident zum Beispiel, aber auch Angela Merkel und Nicholas Sarkozy. Gastgeber Silvio Berlusconi wird wahrscheinlich schon da sein. Er hat an der Costa Smeralda, der teuersten Küste der Insel, eine standesgemäße Villa.

Während unserer Dreharbeiten waren um die 650 Hunde im Rifugio untergebracht; inzwischen sind es jedoch schon wieder 700 Tiere, die hier sehnlich auf ein neues Zuhause warten. Es wäre natürlich hilfreich und schön, wenn so viele Hunde wie möglich vermittelt wären, bevor das Tierheim demnächst auf ein neues Gelände umziehen muss.

Auf den gut gepflegten Internetseiten der beiden unten genannten deutschen Vereine können sich Hundefreunde einen aussagekräftigen Überblick über die aktuellen Vermittlungskandidaten in Deutschland und Italien beschaffen und, wenn sie sich für einen der Rifugio-Bewohner interessieren, Kontakt zu den deutschen Tierschützern aufnehmen. Unter denen, die dringend ein (neues) Zuhause suchen, gibt es übrigens auch immer sehr viele Welpen. Täglich kommen neue Tiere hinzu. Wo auch immer sich das Rifugio nach seinem Abriss und Umzug befinden wird, seine Zwinger und Ausläufe werden immer überfüllt sein.

Viele Tiere kommen als Welpen oder Junghunde ins Rifugio und werden dort alt. Nicht wenige leben hier bereits seit sieben, acht oder gar neun Jahren! Sie werden gefüttert und mit dem Nötigsten versorgt. Ein wirklich großer Vorteil ist, dass fast alle in Gruppen leben dürfen. Trotzdem ist es natürlich ein eintöniges und trauriges Dasein, das sie hier führen.

Deswegen helfen Karin Löbnitz und Christiane Broichhausen von „respekTiere“ sowie Claudia Hannig und ihre Mitstreiterinnen von „NiemandsHunde“ den Italienern seit vielen Jahren regelmäßig bei der Tiervermittlung. Gemeinsam mit den drei ehrenamtlichen Tierheimleitern gehen sie durch die endlosen Reihen und suchen die Glückspilze aus, die sich mit ihnen oder einem zuverlässigen Flugpaten auf die Reise nach Deutschland machen dürfen. Dabei zeigen ihnen Cosetta oder Sergio, vor allem aber Maria Grazia, welche Hunde besonders dringend vermittelt werden müssten, weil sie leiden, nicht zur Ruhe kommen, Stress haben oder gemobbt werden.

Außer ihnen gibt es aber auch jede Menge völlig unproblematische Mischlinge, die bei uns sehr gute Vermittlungschancen oder sogar bereits Interessenten haben (Infos auf den unten genannten Internetseiten). In Italien ist das anders: Selbst die nettesten Tiere finden hier kaum Interessenten – sehr zur Verzweiflung von Sergio, einem der drei Tierheimleiter. Der Hundefreund und Banker aus Mailand pendelt seit Jahren zwischen der Lombardei in Norditalien und Sardinien hin und her und er fasst die erfolgreiche deutsch-italienische Kooperation zusammen: „Sie ist sehr wichtig. Vor zehn Jahren begannen wir mit 100 Hunden. Jetzt sind wir mit Sicherheit bei mehr als 650. Und es wären mehr als das Dreifache, wenn wir nicht auf die beiden Organisationen respekTiere und NiemandsHunde zählen könnten, die uns sehr helfen. Hauptsächlich dank ihnen gelingt es uns, dass die Anzahl der Tiere wenigstens immer auf dem gleichen Level bleibt. Deshalb sind wir den beiden deutschen Organisationen sehr dankbar. Auch weil sie uns nicht nur bei der Vermittlung helfen, sie unterstützen uns auch finanziell. Sie kaufen uns Dinge, die wir brauchen. Ich möchte auch den Deutschen generell sehr danken. Denn sie geben unseren Tieren ein warmes Plätzchen. Wir wissen, dass alle unsere Hunde fantastisch untergekommen sind. Unaufgefordert schicken uns ihre deutschen Besitzer Bilder, weil sie glücklich sind, unseren Hunden ein Zuhause gegeben zu haben. Ich hoffe, dass diese Zusammenarbeit weitergehen wird, denn ohne sie sind wir verloren.“

Und deswegen machen sich auch weiterhin Woche für Woche ein paar Auserwählte auf den Weg nach Deutschland. Da ist es eigentlich ganz praktisch, dass das Rifugio und der Flughafen in unmittelbarer Nachbarschaft liegen. Zumindest noch ist das so. Wie es mit dem Rifugio weitergehen wird, ist noch unklar. Die italienischen Tierschützer haben bereits ein geeignetes Grundstück im Auge und hoffen, dass sie sowohl die Finanzierung für dessen Kauf und Bebauung auf die Beine stellen können als auch die dafür notwendigen Genehmigungen bekommen werden. Schade, dass das wohl kein Thema auf dem nächsten G8 -Gipfel sein wird!

Autorin: Dr. Claudia Ludwig (Moderatorin von "Tiere suchen ein Zuhause" / WDR)

 

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Unsere Helfer sind viel unterwegs! Wir freuen uns, dass wir ein- bis zweimal im Jahr unsere Hunde in der Sendung "Tiere suchen ein Zuhause" des WDR vorstellen dürfen.

Wann immer es möglich ist und Sinn macht, nehmen wir an Veranstaltungen wie Märkten und Festen teil, um auf unseren Verein und damit auf unsere Hunde aufmerksam zu machen.

In diesem Bereich können wir noch einige Unterstützung gebrauchen! Wenn Sie selbst aktiv werden möchten und vielleicht einen Stand oder Trödel zu Gunsten der NiemandsHunde planen, dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme! Bitte richten Sie Ihre Mail an: steffi.gross@niemandshunde.de

Zur Bestückung unserer Stände können wir sehr gut noch Sachspenden gebrauchen!! Vielleicht können Sie helfen? Wir brauchen:

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