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Paky wurde in diesem Zustand am 27.08. in unserem Partnertierheim aufgenommen. Völlig unterernährt, dehydriert, mit entzündeten Augen und übersäht von Flöhen und Zecken. Es ist ein neues Beispiel von Unmenschlichkeit - oder auch menschlicher Grausamkeit gegen Tiere.

Ohne Futter und Wasser hat man ihn an einen Baum gebunden - bei aktuellen Temperaturen von 35 Grad und mehr. Es ist ein Wunder, dass er noch lebt.

Paky ist extrem schwach und braucht nun erst einmal Blutkonserven, weil die Zecken und Flöhe ihm alles genommen haben. Wir wissen nicht, ob er es schaffen wird aber die Helfer vor Ort setzen nun alles daran.

Paky ist noch ein recht junger Hund. Er kann noch ein ganzes Leben vor sich haben und wir drücken alle Daumen, dass es klappt!! Sobald er stabil ist werden wir uns um eine Pflegestelle in Deutschland bemühen!

Aktualisierung vom 06.09.2007

Heute kam die niederschmetternde Nachricht, dass Paky zu all den vorhandenen Problemen auch unter eine hochgradigen Leishmaniose leidet. Das macht den Genesungsprozess deutlich schwerer, wenn überhaupt möglich. Paky wird nun gegen Leishmaniose behandelt und kann in diesem Zustand nicht geimpft werden. Eine Ausreise nach Deutschland ist also aktuell leider noch nicht denkbar. Er wird weiterhin in Olbia versorgt werden müssen und die Helfer werden alles tun, um ihn nochmal stabil zu bekommen. Wir hoffen weiterhin, dass nach abgeschlossener Behandlung ein Leben in Deutschland auf ihn wartet.

Aktualisierung vom 10.09.2007

Wir freuen uns über die neuen Bilder von Paky! Er steht und es scheint noch ein wenig Lebenswille in dem kleinen Kerl zu stecken. Die Helfer in Olbia möchten ihn noch nicht aufgeben und starten nun mit der Behandlung gegen die Leishmaniose.

Bitte unterstützen Sie uns mit einer monatlichen Patenschaft dabei Hunden wie Paky zu helfen! Nur mit einer regelmäßigen Unterstützung sind wir und die Helfer in Olbia in der Lage die Kosten für solche schlimmen Notfälle zu tragen!

Aktualisierung vom 15.09.2007

Unsere Hilfe kam zu spät. Paky ist heute gestorben. Schon seit Tagen wollte er nicht mehr essen und trinken. Die Helfer mussten ihn zu jeder Mahlzeit überreden und versuchten immer wieder im etwas Lebensmut zu geben. Aber es war vergeblich. Paky hatte sich schon aufgegeben, bevor er in die Olbhut unserer Partner auf Sardiinien kam.

Wir wissen nicht, welches Schicksal Paky hinter sich hat - aber es muss mehr gewesen sein, als ein Hundeherz ertragen kann. Paky hat sich aus unserer Welt verabschiedet und ist über den Regenbogen gegangen. In ein Land, in dem es für den kleinen nur besser werden kann! Wir wünschen es ihm von Herzen.

Trotzdem sind wir sehr, sehr traurig, dass wir nicht einfach mehr tun konnten. Wir hatten Hoffnung, dass Paky es noch schaffen würde und wir ihm vielleicht noch eine schöne Zeit hätten bereiten können. Umsorgt von einer Familie und in Geborgenheit, die er nie kannte.



sehen Sie hier weitere Bilder von Paky