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09.05.2009 Nach einigen Nachfragen ist heute ein Bericht zu Luna und Sole auf den Seiten von respektiere zu finden. Wir kennen die Pflegestelle und wissen, dass sie sich grenzenlos für ihre Schützlinge einsetzen! Claudia und Peter; wir danken Euch dafür!!! Sicherlich auch im Namen aller, die für Sole und Luna gespendet und die Geschichte verfolgt haben!

Lesen Sie hier den Text (Auszug der Website von respektiere):

"(Auszug aus dem Tagebuch der Pflegefamilie)

„Voller Freude, Hoffnung, Ungeduld und Neugier warteten wir am 16. April auf unsere neuen Pflegefellchen. Wir wussten, dass uns ein harter Kampf und viel Arbeit bevorstanden. Egal, wir wollten ihnen die Zeit geben, die sie brauchten, Hauptsache, sie können irgendwann wieder gehen.

Zuhause angekommen sahen wir das ganze Ausmaß ihrer Behinderung. Einiges waren wir ja schon gewohnt, aber das, was wir jetzt sahen, erschütterte uns zu Tränen. Es waren die ärmsten Wesen, die wir je gesehen hatten. Sole war steif wie ein Brett, einzig seinen Kopf konnte er ein paar Zentimeter heben. Luna hingegen versuchte auf den Ellbogen im Radius von ca. einem Meter zu "robben".

Nun ja, der italienische Dottore sagte, dass sie mit guter Physiotherapie und schwimmen und Muskelaufbau das Laufen wieder lernen würden. Genau das war ja alles schon organisiert, und nun konnte es losgehen.

Jetzt hieß es erst mal die Beiden ankommen zu lassen und sie mit viel Liebe, Zuneigung und super guter Nahrung aufzupäppeln. Sole und Luna bekamen für die Nacht einen Riesenkorb mit vielen weichen Decken. Tagsüber lagen sie vor dem Korb auf vielen weichen Kissen, damit sie genügend Platz hatten.

Es waren zwei liebevolle Geschöpfe, bildschön, ihre Augen sind voller Sehnsucht nach Liebe und Zuneigung. Wenn Peter sich über Sole beugte, wackelte sein kleines Schwänzchen wie ein Motor :-))) Die beiden hatten sich nämlich heimlich verliebt, und deshalb ließ sich Sole nur dann beruhigen, wenn Peter mit ihm durchs Haus lief, stundenlang mit ihm auf dem Boden lag, und ihm erzählte, wie schön es sein würde, wenn er eines Tages laufen könnte.....

Der erste Besuch bei unserem Tierarzt war niederschmetternd. Keine Hoffnung auf Heilung. Wir machten unsere Gymnastik und Dehnübungen mit Sole und Luna, aber tief im Inneren spürten wir, dass es umsonst war. Beim Massieren der Beine stellten wir fest, dass dort keine Muskulatur mehr vorhanden war. Die Frage, die wir uns stellten, war immer die gleiche. Wie konnten diese Hunde vor zwei Wochen noch mit fremder Hilfe stehen? Tausend mal in unseren schlaflosen Nächten schauten wir uns die Bilder von Sardinien an. Es war unfassbar, wir zweifelten an unserem Verstand, der uns sagte, dass die beiden Mäuse nie in ihrem Leben stehen oder gar laufen würden. Wenn beide auf der Wiese in der Sonne lagen, fragte ich mich, ob das lebenswert war? Niemals über eine grüne Wiese laufen zu können, sie riechen, aber nicht darauf toben, den Ball fangen, mit Kumpels Bäumchen markieren können?

Wir waren froh, endlich in die Tierklinik  Duisburg zu kommen und dort verschiedene Untersuchungen wie Röntgen, Kernspintomographie, Blut usw. machen lassen zu können.

Am Mittwochmorgen war es soweit, wir fuhren nach Duisburg. Da die Untersuchungen lange dauern sollten, sollten wir die beiden nur abgeben und am Abend wieder abholen. Aufgeregt brachten wir die Mäuse ins Behandlungszimmer, wo uns eine freundliche Spezialistin für Neurologie empfing. Wir begaben uns in den Garten der Klinik, damit sie sehen konnte, was die Hunde mit  ihren Beinchen noch machen konnten. Sie rief noch eine weiter Ärztin zur Sicherheit hinzu.

Die Diagnose stand fest. Man konnte nichts mehr für Sole und Luna tun. Ihre Lähmungen waren zu weit fortgeschritten und alles somit nicht mehr zu "reparieren", eine zunehmende Verschlechterung nicht mehr aufzuhalten. Wir nahmen beide Hunde wieder mit und waren unendlich traurig. Worauf sollte man jetzt noch hoffen?

Es war schrecklich, zwei so wunderbare Geschöpfe zu Hause liegen zu haben, sie zu füttern, zu waschen, sie liebkosen, mit ihnen sprechen, sie in den Schlaf zu wiegen, ihnen alle Liebe der Welt zukommen zu lassen, und gleichzeitig zu wissen, dass man ihnen nicht mehr helfen konnte.

Wir genossen den Freitag und das Wochenende bei warmen Temperaturen und Sonnenschein im Garten. Luna liebte es, ihre Nase in den Wind zu halten. Sole genoss es, auf Peters Arm am Teich zu sitzen und das Wasser plätschern zu hören. Es hätte so schön sein können, wenn es irgend jemanden gegeben hätte, der gesagt hätte, haltet durch, es gibt Hoffnung, irgend ein Zeichen, dass es eventuell und vielleicht....

Steffi bat uns am Montagmorgen, beide Hunde für eine spezielle Untersuchung nochmals nach Duisburg in eine andere Klinik zu bringen. In Duisburg angekommen ging alles sehr zügig. Eine nette junge Ärztin schaute sich die Mäuse an und teilte uns mit, dass jede weitere Untersuchung überflüssig war. Punkt. Selbst wenn man jetzt eine Muskelbiopsie gemacht und etwas festgestellt hätte, hätte man die Tiere nicht mehr retten können. Alles war viel zu weit fortgeschritten. Soles Beine hatten sich in den  letzten Tagen so arg verschlimmert, sie waren nur noch unbeugsame harte  Stöcke, mehr nicht...

Die Entscheidung stand nun definitiv fest. Es wurde Zeit, Sole und Luna zu erlösen. Es gab einen langen, ernsthaften und kritischen Dialog zwischen unserem und dem Verein auf Sardinien sowie zwischen den behandelnden Tierärzten. Aber es ging leider nicht mehr anders. Niemand hatte sich die Entscheidung leicht gemacht, aber manchmal muss man auch loslassen können.

Wir werden heute Nacht noch einmal eng gekuschelt mit den Kleinen schlafen, ihnen zeigen, wie es hätte sein sollen. Und morgen kommt unser Tierarzt....“

Drei Ärzteteams konsultierten wir, alle Berichte waren niederschmetternd, trotzdem nahmen wir jeden Strohhalm den wir fanden. Die Diagnose ist recht eindeutig. Es handelt sich um eine Krankheit die Luna und Sole wohl schon seit Geburt haben. Die Gliedmassen versteifen sich immer mehr. Es ist nicht aufzuhalten. Vielleicht wäre es kurz nach Geburt zu behandeln gewesen. Die Krankheit war zu weit fortgeschritten, wir wollten nicht warten bis Luna und Sole jämmerlich ersticken sollten. Bei Sole war die Krankheit so weit fortgeschritten, dass er nur noch seinen Kopf bewegen konnten, sein Schluckreflex hatte immer wieder aussetzer. Die Ärzte sagten uns, dass als nächstes der Atemreflex aussetzen würde. Er wäre sicherlich zuerst erstickt.

Die erste Diagnose, die wir nur zwei Tage nach Ankunft der beiden bekamen lautete:

Der Hund Sole männl. ca. 6-8 Monate Mischling wurde am 18.04.2009 in der Praxis vorgestellt. Die klin. Untersuchung ergab:
1. Tetraparese mit schlaffer Gliedmaßenlähmung.
2. Hyperextension der Hintergliedmaßen.
3. Keine Steh- und Gehfähigkeit.
4. Hyperextension des Carpalgelenkes li.
5. Nystagmus mit Strabismus divergens.
6. Visusausfall (zentrale Blindheit)
7. Genenraliserter Ausfall der Reflexe

Nach meiner Einschätzung wird dieser Hund auch in der Zukunft nicht Stehfähig werden und aufgrund der Liegesituation mit Dekubitus an den prominenten Knochenstellen zu rechnen sein. Dr. Carlo Pingen

Wir wollten aber uns mit Neurologen in Verbindung setzen und bekamen einen schnellen Termin in der tierärztlichen Klinik am Kaiserberg. Auch dort bekamen wir die selben erschütterten Aussagen. Im Blut wurde unter anderem Toxoplasmose festgestellt. Genau diese Krankheit passt auf die Verlaufsform von Luna und Sole.

Als letzer Versuch Luna und Sole zu retten, sollte eine Muskelbiopsie in der Klinik Alsterlage Duisburg gemacht werden. Die Neurologen erwarteten uns und waren schockiert über den Zustand von Sole und Luna. Auch sie gaben uns keinerlei Hoffnung, sondern empfohlen uns sehr direkt, die Hunde zu erlösen!

Für Luna und Sole kam jede Hilfe zu spät. Die Krankheit war zu fortgeschritten, die Muskeln erschlafft, die Beine steif und die innern Organe in große Mitleidenschaft gezogen. Für uns eine furchtbare Wahrheit. Diese setzte sich auch erst nach der dritten Diagnose in unseren Köpfen fest. Es war der furchtbarste Moment der ganzen Zeit.

Wir hatten einen sardischen Tierarzt, welcher in Deutschland praktiziert gebeten die Diagnosen den sardischen Tierärzten mitzuteilen. Es fand eine guter Austausch unter den Tierärzten statt. Letztendlich stand für alle fest, wir konnten nur noch eines tun für Sole und Luna: wir mussten ihnen helfen, das Leid und die Schmerzen hinter sich zu lassen. Das Einzige war wir noch Gutes tun konnten, auch wenn es der schwerste Schritt in unserer Laufbahn war, loszulassen.

Wir möchten diesen Bericht schließen mit einem letzten Auszug aus dem Tagebuch der Pflegestelle. Die letzte Nacht und der letzte Tag von Luna und Sole. Wir möchten es nicht versäumen allen an dieser Stelle zu danken, für die Hilfe und Unterstützung die Luna und Sole, die wir erfahren durften. Wir möchten uns ganz besonders bedanken bei Claudia und Peter, die alles für diese beiden Fellnasen getan haben! Ich habe selten Menschen erlebt, die sich auf solche kranken Tiere so eingelassen haben. Es gab kein Tag und keine Nacht mehr, es gab nur die Zeit mit Luna und Sole. Übermenschliche Kräfte waren nötig Luna und Sole zu versorgen, dass keine Liegestellen entstanden, dass die beiden Hunde beschäftigt wurden, da sie nicht laufen konnten. Es wurde gespielt, sie wurden gekuschelt, selbst in der Nacht schliefen die Hunde nie alleine. Das Nachtlager wurde im Wohnzimmer errichtet. Man kann dies nicht in Worte fassen, es ist schwer zu erklären wie wir Claudia und Peter mit diesen Tieren gesehen haben. Wir können nur sagen: Danke, danke, dass Ihr für Luna und Sole da gewesen seit, dass Ihr ihnen gezeigt habt, was Liebe ist und das Ihr auch den letzten Schritt liebevoll mit ihnen gegangen seit. Wir sind Euch zu großem Dank verpflichtet!

Wir danken Karin Loebnitz, die alle Tierarztgespräche geführt hat, die recherchiert hat und jede Möglichkeit für Luna und Sole möglich gemacht hat. Danke, Karin!

Wir danken Dr. Atzeni für die grandiose und schnelle Übersetzung und Zeit die er Luna und Sole gewidmet hat. Für die Tierarztgespräche unter Kollegen und die transparente Darstellung, damit wir gemeinsam eine Entscheidung treffen konnten.

Wir danken Cosetta und Sergio, die uns vertraut haben und wussten, dass wir alles für diese zwei Hunde tun würden. Wir danken Euch, dass Ihr für die Hunde da seit, die in Not sind. Wir werden sicherlich noch viele Hunde retten können, auch wenn wir diesmal einfach viel zu spät waren.

Wir danken Luna und Sole, dass sie uns gezeigt haben, dass es sich lohnt zu kämpfen, dass es aber auch immer einen Zeitpunkt gibt loszulassen."

04.05.2009 Luna und Sole haben es nicht gechafft.

Viele werden die Geschichte gelesen haben und - wie wir - nach den genauen Hintergründen fragen, die wir  leider noch nicht liefern können. Luna und Sole wurden von einem anderen Verein übernommen. Heute finden wir auf deren Website Abschiedsbriefe aber leider keine Erklärungen. Wir warten dringend auf einen Bericht - viele Fragen drängen sich auf. Sobald wir Informationen bekommen werden wir diese hier einstellen.

Fürs Erste können wir nur Abschied von den Beiden nehmen, die einige von uns persönlich Kennenlernen durften. Sie haben ein ganz besonders schlimmes Schicksal hinter sich. Alle Versuche sie zu retten und Ihnen ein lebenswertes Leben zu schenken waren offenbar zu spät und erfolglos. Wir hoffen, dass sie wenigstens die letzten Wochen ihres Lebens Liebe und Wärme erfahren durften und vor allem, dass sie ohne Schmerzen aus dieser Welt gehen durften, die ihnen ein so unfassbares Schicksal beschert hat."

 

Die Vorgeschichte:

Sole und Luna (Sonne und Mond): Wer hat diesen wehrlosen Engelchen das nur angetan?

Heute erreichte uns folgende Mail aus Olbia: "Gestern Abend gegen 18.30 Uhr  wurden die Helfer der Lida von einem Herrn in die Umgebung von Olbia gerufen. Er wurde auf ein Wimmern aus der Umgebung aufmerksam und fand dann nach seiner Suche diese beiden wimmernden und bemitleidenswerten Geschöpfe. Er bat die Helfern etwas zu tun, es seien förmlich nur noch zwei Skelette, die sich nicht einmal mehr bewegen können.

 

Barbara und Laura benötigten dann circa 3 Stunden um die beiden im Dunkeln zu finden. Dann erst sah man welch Grausamkeit hier am Werk war. Die beiden waren sicher für sehr lange Zeit eingepfercht gewesen, denn ihre Hinterläufe haben keinerlei Muskulatur mehr. Den Helfern zeigte sich eine wirklich herzzerreißende Situation, denn die zwei Fellknäulchen waren wirklich in einem unvorstellbaren Zustand. Sie mussten erst einmal gewaschen werden, denn sie waren übersät mit Exkrementen. Sie müssen unvorstellbar gelitten haben denn an den Pfoten sieht man einschneidende Spuren von Stricken, die ihnen eine schändliche Kreatur über mehrere Monate hinzugefügt haben muss.

 

Es wird sehr schwer werden sie im Rifugio aufzunehmen, denn sie können sich nicht einmal mehr auf den Beinen halten. Ihre Beinmuskulatur ist komplett zurückgegangen. Wir fragen uns immer wieder, wieso das Ganze?? Wieso mussten diese Hunde über so viele Monate diese Gewalt ertragen? Ihre Augen sind das einzige, das sagen kann, dass sie noch am Leben sind.

Ach ja eines haben wir noch vergessen: als die beiden gewaschen und getrocknet waren, hatten die beiden dann doch die Kraft mit dem Schwänzchen zu wedeln und Küßchen zu verteilen!

In all den Jahren des Tierschutzes haben wir schon vieles gesehen, aber hierfür haben selbst wir nur wenig gleich schlimme Vergleiche. Allein die beiden anzuschauen tut unsagbar weh. Der Tierarzt meint, dass die beiden es schaffen können. Die Röntgenbilder zeigen keinerlei Veränderungen auf.

Wir bitten euch mit dem Herz in Hand, helft Luna und Sole, allein können wir den beiden nicht helfen."

 

       

Auch, wenn die Geschichte der Beiden sehr schlimm ist, so sind dennoch Notfälle wie Luna und Sole kein Einzelfall für die Helfer in Olbia. Es gehört für sie fast zum Alltag, sich solcher Kreaturen mit aller Liebe und Kraft anzunehmen, die sie zu geben haben.

Es werden nun alle gemeinsam nach einer Lösung für die Beiden suchen. Nach einem Platz, an dem sie in aller Ruhe gesund werden und zu Kräften kommen können. Wo die körperlichen und seelischen Wunden heilen können. 

Aktualisierung vom 21.03.2009 - Luna und Sole haben einen Platz gefunden!

Schon am Tag, als wir zu den Beiden berichtet haben, gingen aus den Reihen unserer Helfer Pflegestellen-Angebite für Luna und Sole ein. Eben haben wir erfahren, dass dies nicht mehr nötig ist und Luna und Sole bereits durch einen anderen Tierschutzverein aufgenommen werden. Wir freuen uns sehr, dass es für die Beiden nun schnell weiter gehen soll und sie so bald wie möglich nach Deutschland reisen können!

Wir werden uns berichten lassen, wie es mit ihnen weiter geht und informieren Sie dann wieder!

Wir danken allen, die für Luna und Sole gespendet haben. Insgesamt 170 Euro können wir an die Helfer in Olbia weiter geben und hiermit bei den Kosten für die Behandlung unterstützen!

 

Aktualisierung vom 27.03.2009 - Luna und Sole wurden einem Spezialisten vorgestellt.

Übersetzung eines Berichtes von Cosetta, Leiterin des Rifugio in Olbia: 26.03.09:

"Der Tierarzt des Rifugios hielt es für besser die beiden Süßen Luna und Sole einem sehr guten Spezialisten für Neurologie aus Cagliari vorzustellen. Und trotz der großen Entfernung von 600km haben sich Simona und eine Tierärztin bereit erklärt, den weiten Weg zu fahren und die beiden zu begleiten. Und so ging es bereits früh morgens los.



 
Hier folgt der Untersuchungsbericht: 
Sole hat keine neurologische Probleme aber motorische und muskuläre Defizite.

Luna hat weniger Probleme was die Muskulatur angeht aber neurologisch reagiert sie verzögert. Aufgrund ihrer Unterernährung dürfen sie derzeit nur hochwertiges Nassfutter fressen und benötigen eine intensive Physiotherapie.

Ihre Muskulatur ging aufgrund der langen Unterernährung zurück und die beiden wären sicherlich gestorben, hätte man sie nicht schnell gefunden, aber jetzt kämpfen sie. Unfassbar wie die beiden so lange ohne Wasser und Futter unter so schrecklichen Umständen überleben konnten aber irgendetwas oder irgendjemand wollte nicht, dass sie so sterben sollen.


Dennoch reißen die Schrecklichkeiten, die wir täglich erleben nicht ab. Helft uns bitte, dass man eines Tages wenigstens ein bißchen Licht am Ende des Tunnels sehen kann. Wir hoffen und beten, dass wir das bald jedenfalls über unsere beiden Engelchen berichten können. Eine dicke Umarmung an euch!
"

Wir können nur noch einmal hinzufügen, dass dies keinesfalls schwere Einzelschicksale sind. Vielmehr gehören schlimme Notfälle wie diese zum Tagesgeschehen. Wir freuen uns, dass es Menschen gibt, die Luna und Sole ein Zuhause versprochen haben und wünschen uns von Herzen, dass sie schnell nach Deutschland kommen können. Wie bereits geschrieben übernimmt ein anderer Verein die Fürsorge - aber auch wir werden weiter berichten.

01.04.2009 Luna und Sole genießen die Fürsorge im Rifugio

Luna uns Sole werden nun von den Helfern im Rifugio versorgt, bis sie nach Deutschland einreisen können und hier von einem Tierschutzverein übernommen werden. Die Bilder zeigen, wie dankbar die beiden Geschwister die Liebe und Fürsorge der Helfer annehmen. Sie zeigen aber auch, welch großartige Arbeit die Menschen vor Ort tagtäglich leisten! Für Luna und Sole wird es das erste Mal in ihrem Leben sein, dass sie umsorgt werden, genug zu essen und zu trinken bekommen und - wie man auf den Bildern sieht - ENDLICH die Sonne sehen können.

Sie sind nicht mehr eingesperrt und werden nicht mehr gequält. Sie können sich nun ausruhen und weiter auf die Hilfe lieber Menschen bauen, die sich den Beiden annehmen werden. Von einem "Happy-End" sind wir noch weit entfernt, denn die beiden können nach wie vor nicht laufen. Aber für Luna und Sole wird es schon jetzt den Himmel auf Erden bedeuten.