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Besonders in den ländlichen Regionen ist es ein tagtäglicher Kampf das Gespräch mit den Einheimischen zu suchen und auf die Zustände hinzuweisen, unter denen die Hunde vor Ort ihr Dasein führen. Am schwierigsten ist das Thema, das gleichsam am wichtigsten ist....

Die gezielte Geburtenkontrolle durch Kastrationen. Noch immer ist der Gedanke bei den Sarden fest verankert, dass der Eingriff beim Rüden, die Kastration, gegen die Natur sei. Die Folgen bedenken sie allerdings nicht. Es ist ein langer Weg aber die ersten Erfolge machen Mut! Lesen Sie hierzu unseren Bericht über die Arbeit in unserer Praxis in Padru.

Prävention ist und bleibt aber unser oberstes Ziel. So reicht es nicht die Gespräche ausschließlich vor Ort zu führen und einen Hund nach dem nächsten zu Kastrieren. Ebenso wichtig ist ein Engagement auf politischer Ebene. Und hier setzen wir auf gemeinsame Aktionen der Tierschutzvereine die in Zusammenarbeit ein große Allianz bilden, die auch auf politischer Ebene ein Chance haben mitzuwirken und auf europäischer Ebene Einfluss zu nehmen. Lesen Sie nachfolgend den Bericht über die aktuellen Aktivitäten! Die Berichte beziehen sich weites gehend auf das Festland Italiens und nicht alles ist auf die Situation und Problematik auf Sardinien übertragbar. Aber hier, auf dem Festland, werden die Gesetze gemacht, die später einmal Europaweit den Umgang mit unseren Mitgeschöpfen bestimmen. Hier sind die Hüter von Gesetz und Ordnung, die letztlich über das Schicksal unserer vierbeinigen Freunde entscheiden...

Es ist „trockener Stoff“, wenn man die langen Texte alle lesen mag. Aber dahinter verbirgt sich die Entscheidung über das Leben und Sterben, sowie vor allem die Bedingungen unter denen unserer Freunde ihr Leben fristen müssen. 


September 2011 - Petition für die Rettung der europäischen Straßentiere

An alle Organisationen und Tierschützer,

die sich seit Jahrzehnten für die Rettung der europäischen Straßentiere plagen: 

Nachdem unsere Bemühungen 2009 und 2010 zur Rettung der europäischen Straßentiere vor dem Europäischen Parlament gescheitert sind, wollen und müssen wir einen neuen Anlauf starten. 

Die bisherige Praxis der punktuellen Bemühungen einzelner Vereine und Personen im ständigen Kampf mit den Behörden und den tierschädlichen Gesetzen Europas ist in keiner Weise zielführend. 

Der aktuelle Vernichtungsfeldzug in Rumänien ist der zwingende Anlaß, direkt und gut organisiert auf die EU zuzugehen und sie nunmehr zu zwingen, die Barbarei durch die entsprechende, für die gesamte EU geltende Gesetzgebung zu beenden und die Straßentiere unter den optimalen Schutz zu stellen. 

Deshalb rufen wir alle Tierschutzorganisationen Deutschlands und Europas auf, sich zusammen zu schließen, damit die EU den nötigen Druck erhält und zum Handeln gezwungen wird. Ihr Rückzug auf die Länderhoheit darf nicht mehr hingenommen werden.  

Arbeiten wir zusammen, sammeln wir erneut Unterschriften für  EINE  Petition, bestimmen wir eine Delegation, die die Unterschriften in Brüssel persönlich vorlegen wird. Fordern wir nachdrücklich und unnachgiebig die für die gesamte EU gültige Gesetzgebung, die den Tieren in allen Ländern die optimale Versorgung garantiert - sofort und nicht mit jahrelangen Übergangszeiten.  

Die tierschutzgerechte Ausarbeitung für die anstehenden Maßnahmen ist nicht die vorhandene Ausarbeitung der OIE, die nicht die Tiere, sondern die Menschen vor den Tieren schützen soll/will, sondern die des Vereins "Ärzte für Tiere e. V.". Die Grundlagen für die EU-Gesetzgebung und die strenge Überwachung des Vollzugs sind naturgemäß vom Tierschutz vorzugeben, durchzuführen und zu überwachen, nicht von der OIE und nicht von anderen von der EU oder den Staaten eingesetzten "Experten".  

Das gilt auch und besonders für die Gelder, deren Fluß und Einsatz strengstens kontrolliert werden muß. Dunkle Kanäle und sonstige Mißstände wie in der Türkei oder Italien sind durch die strenge Überwachung durch den Tierschutz auszuschalten. Einfließen in die Gesetzgebung muß auch die strengste Bestrafung für das Aussetzen und die Mißhandlung von Hunden und Katzen. 

Der Verein "Ärzte für Tiere" unter der Leitung von Frau Dr. Becker hat sich dankenswerterweise bereit erklärt, die Federführung für diese Aktion zu übernehmen, die Aktivitäten zu bündeln und die Delegation nach Brüssel zu organisieren.

Wenn Sie dieses wichtige Anliegen unterstützen möchten, dann danken wir Ihnen bei der Teilnahme an der Petition!

http://www.eu-protest1.aerztefuertiere.de/

Dr. Rumi Becker - Ärzte für Tiere

Sonja Gollwitzer

Astrid Suchanek - Partei Mensch Umwelt Tierschutz 

 


Die Situation in Italien...

"Ich bereue, dass ich noch nicht dazu gekommen bin eine wichtige Schlacht zu führen, eine wichtige Aufgabe für meine nächste Legislatur: den Kampf gegen den Randagismo und für die Rechte der Hunde."

Diesen Worten des amtierenden Präsidenten Apuliens, Nicci Vendola, gesprochen am Sonntag, den 21. März 2010 bei der Zusammenfassung zum Wahlkampfende in der italienischen Tagesschau TELENORBA, gehen seit langem gefochtene Kämpfe verschiedener Tierschutzorganisationen voraus.

Wir haben bereits vor einigen Wochen auf unserer Homepage von den katastrophalen Zuständen in italienischen Tierheimen, den sogenannten „Canile“, berichtet. In diesem Zusammenhang wurde immer wieder die Stadt Bari genannt, die aber nur stellvertretend für viele andere Städte und Gemeinden Italiens steht.

Der Verein Niemandshunde e. V. ist eine von inzwischen gut 40 Tierschutzorganisationen, die zu 100 % hinter den Aktionen und Anliegen von CICTO (www.cicto.org) steht. CICTO steht für "Coalizione Internazionale Contro la Tortura Organizzata dei Cani in Italia" - Internationale Koalition gegen die organisierte Hundequälerei in Italien.  

Jeder Hund, der in einer dieser „Hundekasernen“ eingesperrt ist, bringt dem Betreiber Geld.Kopfgeld – Tag für Tag. Diese Hundeheime machen finanziellen Gewinn dadurch, dass sie so viele Hunde wie möglich, oder sollte man besser sagen, wie unmöglich, halten. Pro Hund pro Tag rollt der Rubel, die Branche boomt. Und den Profit kann man natürlich dadurch steigern, dass man das Futter der Hunde auf ein Minimum reduziert, oder es gar ganz weglässt. So lässt sich wunderbar Geld sparen. Von täglicher Pflege oder Tierarztbesuchen wollen wir an dieser Stelle gar nicht erst reden. Daran ist nicht zu denken. Und auch Adoptionen solcher Hunde sind nicht erwünscht. Diese Hunde haben nur einen Lebenssinn: sie sollen bis zu ihrem Tod soviel Geld einbringen wie möglich. Ob sie krank sind oder nicht, spielt dabei keine Rolle. So lange sie irgendwie atmen, sind sie für den Betreiber ein Gewinn. Nicht mehr und nicht weniger. Die Hunde in solch einem Canile sterben einen langen, grauenvollen Tod – Tag für Tag.

Aber die Grausamkeit endet nicht an dieser Stelle.

Damit die staatliche Unterstützung (1 bis 4 Euro pro Tag pro Hund) solcher Tierheime nicht abreißt, darf natürlich deren Daseinsberechtigung keinesfalls in Frage gestellt werden. Dazu ist es notwendig, dass das „Problem“ der Straßenhunde in Italien immer wieder in den Vordergrund tritt. Hierzu wird nicht nur die geschätzte Anzahl von Straßenhunden auf dem Papier absichtlich nach oben „korrigiert“ und immer wieder in den Tageszeitungen von einer Plage und einer Gefahr gesprochen. Nein! Man geht sogar so weit, trächtige Hündinnen aus diesen Tierheimen wieder auf die Straße zu setzen, damit es auch in der Realität genügend Nachwuchs für die Tierheime gibt. Welche Auswirkungen das auf die Problematik des Streunertums hat, zeigt einfach aber eindrucksvoll unsere Populationstabelle.

Des weiteren sind die Betreiber der Hundeheime selbstredend entschiedene Gegner der Kastrationsaktionen, die immer wieder von wirklichen Tierschützern propagiert und initiiert werden. Diese werden boykottiert und sabotiert, wo es nur geht.

Wie bereits erwähnt, sind diese Tierheime auch nicht daran interessiert, den dort vegetierenden Hunde ein schönes Zuhause zu suchen und sie zu vermitteln. Das wäre in ihrem Denken kontraproduktiv.

Ganz im Gegenteil werden seriöse Tierschutzorganisationen, die in ganz Italien tätig sind, immer wieder beschuldigt und mit Verleumdungsklagen angegriffen. Wir, genau so wie andere Vereine, sehen uns regelmäßig mit Anschuldigungen konfrontiert, wir würden die Hunde nicht in ein neues Zuhause vermitteln, sondern an Tierversuchslabore verkaufen und damit Riesengewinne einstreichen.

Dass wir, genau wie alle anderen aufrichtigen Organisationen auch, lückenlos einen Nachweis über jeden einzelnen vermittelnden Hund erbringen können, versteht sich von selbst und sei an dieser Stelle nur der Ordnung halber erwähnt.  

Obwohl der Zutritt zu diesen Hundelagern meist und aus gutem Grund verweigert wird, ist es schon mehrfach gelungen, mit versteckter Kamera oder „undercover“ Bilder aus diesen schrecklichen Gefängnissen zu schmuggeln und zu veröffentlichen. Selbst für einen hartgesottenen Tierschützer sind diese nur schwer zu ertragen. Kranke Hunde, nur noch aus Haut und Knochen bestehend; tote Hunde, die nicht „entsorgt“ werden; Beißereien um das wenige Futter fordern oft Todesopfer; Seuchen, die sich ungehindert ausbreiten können…“Die natürliche Selektion“ oder das von Darwin stammende „Überleben des Stärkeren“ ist hier künstlich hergestellte, grausame Wirklichkeit. Der Tod eines jeden Hundes in solch einem furchtbaren Hundeheim ist fast schon als Akt der Erlösung zu sehen.

„In ganz Apulien gibt es über einhundert Anlagen – oft alte Schlachthöfe oder Industrieareale in denen 50, 200, 500 oder auch 1200 Hunde eingepfercht werden. 50-70 % der Hunde sind mehr oder weniger krank, haben aufgequollene Pfoten, Räude, Krebs oder Leishmaniose. Über 60'000 Hunde warten hier auf Ihren Tod - etwa genau so viele sind frei auf den Strassen, Müllhalden und Stränden. Das ist die Hundehölle von Apulien“ (Quelle: http://www.cicto.org/background/)

Eine Mitarbeiterin eines solchen Tierheims hat mit ihrer Kamera die dortigen Zustände gefilmt und das Video dem italienischen Fernsehen zugespielt. In einer Sendung wurde darüber berichtet. Die Mitarbeiterin mochte sich selbstverständlich nicht zu erkennen geben, da sie mit erheblichen Vergeltungsmaßnahmen zu rechnen hätte. Das Video ist hier bei You Tube zu sehen. Aber Vorsicht! Die Bilder sind schockierend.

Unser Anliegen 

Wir , der Verein Niemandshunde e.V. stehen geschlossen hinter den Forderungen von CICTO:

- Stopp der Subventionierung privater Hundeheime in Ampulien

- Einführung einer Hundesteuer und Registrationspflicht

- Obligatorische Kastrationen aller Strassenhunde

- Schluss mit der organisierten Tierquälerei

 

Aktionen und Erfolge

Pressekonferenz in Bari / Apulien am 04. März 2010, organisiert von CICTO

Teilgenommen haben u. a.:Yvonne Risch ( Präsidentin von CICTO ), Susanne Regnat (Neuburger Tierhilfe e.V. ), Rosanna Vallino (Arca Sarda), Stefan Weber (Tierärzte im Einsatz) und Luigia Parco (Gaia Onlus : Associazione Protezione Del Cane Gaia Onlus Manduria (TA).

Hier der Bericht von Stefan Weber, Tierärzte im Einsatz:

 „Liebe CICTO MitstreiterInnen und Mitstreiter

(…) Es ist uns gelungen, dem jetzigen Präsidenten Apuliens. Nicci Vendola persönlich einen offenen Brief, ein Presse-Dossier und den Videofilm zu überreichen. Er hat - wie uns glaubhaft versichert wurde - das Material gelesen und den Video gesehen. Er sei sichtlich berührt gewesen, wurde uns berichtet. Das war vor etwa 10 Tagen.

Und tatsächlich: Bei der Zusammenfassung zum Wahlkampfende in der Tagesschau von TELENORBA, gestern am Sonntag, dem 21. März 2010 sagte VENDOLA in die Kamera auf die Frage, ob es etwas gäbe was er in seiner bisherigen Amtszeit versäumt habe:

"Ich bereue, dass ich noch nicht dazu gekommen bin eine wichtige Schlacht zu führen, eine wichtige Aufgabe für meine nächste Legislatur: den Kampf gegen den  Randagismo und für die Rechte der Hunde." Dann folgten kurz Bilder aus Canili.

 Ich habe die Aufzeichnung mit eigenen Augen gesehen - es ist uns also gelungen, den ersten "Offenen Brief" erfolgreich zu platzieren.

Ein weiterer kleiner Erfolg:

Die Gemeinde Giugianello/LE hat starkes Interesse an unserer Kastrationsofferte bekundet: Der Bürgermeister gab uns kurzfristig die Genehmigung und wir haben bereits mit 4 Personen am 15.+16. März zwei Tage kastriert, Hunde gefangen und zurückgebracht. Die Aktion ist sehr gut gelaufen.

Wenn diese Gemeinde nun unterschreibt, werden andere folgen und die geplanten Sterilisationskampagnen können anlaufen. 

Ich möchte hier noch einmal betonen, dass wir nur über die Sterilisationskampagnen und bei einem Stopp von Investitionen in Canile das Business stoppen können. Auch unsere Forderungen an die grossen italienischen Organisationen müssen klar auf den Grundsatz des Tierschutzgesetzes hinweisen:

1. Geburtenkontrolle durch Kastrationen

2. Registrationdurch Mikrochips

3. öffentliche, zugängliche Hundeheime.

Die Pressekonferenz hat ein entsprechendes Echo in den Medien nach sich gezogen. Die Berichte sind leider alle auf italienisch. 


Hundeheim von Alessano

In dem Hundeheim von Alessano, in dem wir im Herbst 2007 300 Hunde behandelt und sterilisiert hatten, stehen heute fast 50 Boxen leer. Das hat es seit über 10 Jahren nicht gegeben. Ein Dutzend Hunde wurde vom Bürgermeister ihres Dorfes zurückgeholt: weil sie nun sterilisiert sind dürfen sie als „Dorfhunde“ in Freiheit leben.(Quelle: http://www.cicto.org/ausgangslage/)

Boykott Italiens als Urlaubsland

Italien ist ein Land, vor allem der Süden, der arm ist. Arm an Industrie, arm an Metropolen, arm an Unterstützung aus dem reichen Norden. Das Nord-Süd-Gefälle in Italien ist extrem ausgeprägt. Toskana, Mailand, Florenz, Venedig – das kennt jeder. Aber ab Rom abwärts wird es dünn mit den Sehenswürdigkeiten und den Attraktionen. Kalabrien, die Basilikata oder Apulien kennen nur die wahren Italienliebhaber und solche, die es werden wollen.

Dennoch: eine Haupteinnahmequelle der südlichen italienischen Regionen ist der Tourismus.           

Eine drastische aber wirkungsvolle Maßnahme, dem italienischen Staat gegenüber seinen Unmut über die Zustände in den Hundeheimen zu zeigen, ist ein Boykott Italiens als Urlaubsland. Die Deutschen bilden immer noch die Gruppe der meisten Touristen Italiens. Wenn diese aber nach und nach wegbleiben, versiegt eine reiche Einnahmequelle und der italienische Staat wird reagieren müssen.

Wichtig dabei ist selbstverständlich, dass die Gründe des Boykotts transparent gemacht werden. Dafür sorgen auf der einen Seite Organisationen wie Cicto.

Auf der anderen Seite können Sie unterstützen, indem Sie eine der zahlreichen Petitionen unterschreiben und sich dadurch eine Stimme verschaffen. Eine Stimme, die den armen Kreaturen in der Hundehölle Italiens hilft.

 

Links zu den Petitionen: 

http://www.thepetitionsite.com/1/puglia-dogs-hell 

http://www.etn-ev.de/temp/explorer/files/phpPETITION/phpPETITION/

 

weitere Links: 

www.cicto.org

http://www.pfotenhilfe-europa.eu/startseite.html

http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/nachrichten/385276-2/protest-gegen-schlimme-zustände-in-italienischen-tierheimen.csp 


26.02.2010 Neues von ZERGportal

20.000 Menschen aus Europa sind schockiert und protestieren gegen das System der organisierten Tierquälerei

Deportation, Zukunft im Versuchslabor, illegaler Hundehandel – das sind die Schlagworte, mit denen italienische Tierschutzorganisationen immer wieder versuchen, Hilfsaktionen europäischer Tierschutzvereine zu unterbinden. Damit ist jetzt Schluss. Tierschutzorganisationen aus Deutschland und der Schweiz äußern sich zu allen Vorwürfen in einer Pressekonferenz.

Schlagzeilen, wie sie in der jüngsten Vergangenheit immer wieder zu lesen waren, können sicherlich nur den einen Zweck verfolgen , die Sache Hund als lukrative Einnahmequelle im Land zu belassen und den Blick darauf zu erschweren.

Viele italienische Gemeinden verfügen über Tierheime. Sicher gibt es darunter auch einzelne Heime die Verantwortungsvoll geführt werden, die Mehrzahl der Tierheimbetreiber verfolgt jedoch andere Ziele.

Diese Ziele lassen sich jedoch nur so konsequent verfolgen, wenn es niemanden gibt, der die dortigen Zustände anklagt. Der Gedanke liegt daher sehr nah, das die Gemeindeverwaltungen mit ihren dazu gehörenden Kontrollorganen, wie der Polizei, Corpo Forestale u. ä. , sowie die dort arbeitenden Amtstierärzte durchaus in dieses System eingebunden sind, mit allen sich daraus ergebenen Vorteilen.

Die Tierheimbetreiber bekommen je nach Verträgen mit den entsprechenden Gemeinden zwischen 1 Euro bis 4 Euro / Tag / Hund. Das heißt : Ein Tierheim mit 1000 Hunden bringt dem Betreiber bis zu 4000.- Euro/ Tag, also durchschnittlich 120.000 Euro im Monat, also ca. 1.440.000 Euro im Jahr. Mit reduzierter Fütterung, fehlender medizinischer Versorgung und minimalem Platzangebot erhöht sich somit der Reingewinn.

Seit Jahren kursieren Gerüchte und Vermutungen über den verborgenen lukrativen Handel mit Hunden aus italienischen Tierheimen zur Vivisektion in die Schweiz und nach Deutschland. Wir dokumentieren diesen Handel mit Fakten und Bildern. Warum gibt es diese Hundeexporte? Was geschieht wirklich? Wie funktioniert das System Canile? Wer verdient daran? Dokumentation der Skandale der letzten 18 Jahre. Was hat das Tierschutzgesetz 281 gebracht?

Tierschützer sind für die Betreiber von Tierhöllen geschäftsschädigend. Sie werden beschimpft, und mit bösartigen Unterstellungen belegt. Die Hilfsprojekte werden enorm erschwert und den Tieren bleibt der Weg in ein sicheres Zuhause verschlossen. Dies werden die Tierschutzorganisationen nicht mehr kommentarlos hinnehmen.

20.000 Menschen aus Europa sind schockiert und protestieren gegen das System der organisierten Tierquälerei und den Vollzug des Tierschutzgesetzes L.Q. 281 von 1991in Italien. Tourismus- Boykott in Apulien. Ein offener Brief an Behörden eine internationalen Kampagne für italienische Hunde.

Am 4. März findet in Bari/Italien eine Aufklärungskonferenz statt, die von CICTO.ORG organisiert und von anderen Tierschutzorganisationen unterstützt wird.

Ansprechpartner dazu: Stefan Weber info@stie.ch

Dr. Roland Eichler .r.eichler@pfotenhilfe-europa.euwww.pfotenhilfe-europa.eu

Autor: Britta Berkenfeld, EMail: b.berkenfeld@pfotenhilfe-europa.eu,

Internet: http://www.pfotenhilfe-europa.eu

HINWEIS IN EIGENER SACHE:

Wir selbst können leider an den Protesten am 4. März in Bari nicht teinehmen. Wir werden aber weiterhin alles tun, um dieses Projekt mit Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen! Wir wünschen unseren Mitstreitern bei diesem Vorhaben ganz viel Erfolg!!  Natürlich unterstützen wir auch hier im Hintergrund durch Übersetzungsarbeiten und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Allianz für Strassenhunde in Europa

Liebe Freunde und Helfer von NiemandsHunde e.V.,

das Jahr 2009 soll auch auf politischer Ebene eine Kampfansage gegen die nicht ausreichenden Gesetze zum Schutz der Tiere sein.

Im europäischen Ausland gibt es grausame Missstände, die allen Tierschutzinteressierten aus zahllosen Berichten bekannt sind. In manchen Ländern, wie auch auf Sardinien, gibt es schon einige Gesetze. Deren Umsetzung wird aber nicht oder nur absolut unzureichend kontrolliert und das Leid der Tiere geht trotz der Gesetze unverändert weiter.

In fast allen Ländern fehlt der politische Ansatz das Tierelend durch präventive Projekte langfristig zu lindern. Kastrationsprogramme, die auch von staatlicher Seite finanziell unterstützt werden, sind die absoluten Ausnahmen. Viel mehr bleibt es den Tierschutzvereinen, Stiftungen, sowie unzähligen privaten Tiershützern in allen Ländern vorbehalten, jedes Jahr neue Spenden zu sammeln, um diese dringend notwendigen Maßnahmen zu finanzieren. Hierbei ist es keine Seltenheite, dass wir - statt Unterstützung zu bekommen - in vielen Fällen auch noch GEGEN die Behörden kämpfen müssen, um unsere Ziele zum Wohl der Tiere umzusetzen. 

Lesen Sie hier den Ausschnitt des Beitrags von der Webseite "Ärzte für Tiere e.V." zum Start des Projekts:
 

Das Projekt "Rechte für die Straßentiere in Europa" hat begonnen

Liebe Mitstreiter im Tierschutz,

wir alle wissen, dass die Straßentiere in Europa in großer Not sind, trotz Tierschutzgesetzen werden sie gejagt, erschlagen und vergiftet. In weiten Teilen Europas dienen sie als willkommene Geldeinnahmequelle, ja, man verdient sich eine "goldene Nase" am Leid der Tiere. Wir alle kämpfen seit Jahren für diese armen Geschöpfe, mehr oder weniger jeder für sich und nur mit kleinen Erfolgen. Wir von ÄRZTE FÜR TIERE e.V. möchten den Versuch wagen, ein NETZWERK für die Straßentiere Europas zu gründen, um ihnen auf politischem Wege zu helfen. Wir sind der Meinung, dass es nichts verändert, wenn wir nur einzelne Hunde retten und nach Deutschland holen; eine beständige und verlässliche Änderung auf der Grundlage von Gesetzen imentsprechenden Land selbst wäre daher die beste Lösung für die Tiere - dies ist aber nur auf politischem Wege möglich.

Wie sieht das aus?

Das Ziel, das erreicht werden müsste, liegt in allen Staaten auf der Hand:

1) Keine Tötungen und keine Tiermisshandlungen mehr
2) Kastrationen auf veterinärmedizinischem Niveau auch bei den Haustieren
3) Anwendung oder Änderung bestehender Tierschutzgesetze, d.h. auch Bestrafung bei Zuwiderhandlungen
4) Das Recht lokaler Tierschutzorganisationen, die Anwendung des Tierschutzgesetzes zu kontrollieren, wird gesetzlich verankert


Weitere Punkte sind nach den Gegebenheiten des jeweiligen Landes herauszuarbeiten, da es in jedem Land Besonderheiten zu beachten gibt.

Unser Konzept:

Um auf politischem Niveau etwas erreichen zu können, reicht es nicht, in einer Einzelaktion Protestbriefe etc. zu verschicken, notwendig ist, eine gemeinsame Strategie zu entwickeln, die sich über alle europäischen Länder erstreckt.

Unsere Vorstellung:

Phase I: Wir möchten eine Internetplattform entwickeln, auf der jedes Land hinsichtlich seiner Tierschutzproblematik von den für das jeweilige Land tätigen Tierschutzorganisationen beschrieben wird; die jeweils aktuellen Landesinformationen werden dann immer wieder neu in die Internetseite integriert.

Phase II: Politischer Tierschutz auf der Basis der landesspezifischen Probleme.

Vergessen Sie nicht: der Erfolg dieses immensen Vorhabens hängt von IHRER Beteiligung ab!!!

Ein großes Netzwerk von Menschen, die Tiere mögen, d.h., für diese je nach Fähigkeiten und Möglichkeiten HANDELN wollen, ist der Schlüssel zum Erfolg. Wir brauchen Verbindungen zu JEDEM europäischen Land, zur Zeit dringend zu Frankreich und Rumänien und entsprechendes Material.

Leiten Sie diese Information an Freunde weiter.

Wir brauchen als Träger und Unterstützer des Projektes "Rechte für die Straßentiere in Europa" auch PRESSE, PROMINENTE, PROFIS und JURISTEN, die
uns auf dem dornigen Weg nach Brüssel begleiten.

WIR ENTSCHEIDEN UNS FÜR DIE TIERE!
 

 

25.03.2009

Liebe Tierfreunde,

Ärzte für Tiere e.V. gründet mit der Internetplattform STARS eine Tierschutzkoalition für die Rechte der Straßentiere in Europa.

Wir wissen, dass die Straßentiere in Europa in großer Not sind.
Trotz Tierschutzgesetzen werden sie gejagt, erschlagen, vergiftet, ertränkt. Oder sie warten zu Tausenden auf den Tod, entsorgt in Auffanglagern.

Die drei Europa-Abgeordneten Alain Hutchinson, David Hammerstein und Neil Parish haben eine Erklärung zum Wohlergehen von Haustieren und streunenden Tieren (PDF) verfasst.
Sie fordern harte Strafen für das Aussetzen oder Misshandlungen von Haus- und Straßentieren.
Die EU-Staaten sollen sich zu humanen Maßnahmen für die Regulierung der Überpopulation der Streuner verpflichten, als auch die Verpflichtung aller EU Länder zur Sterilisation und Impfung gesetzlich verankern und durchführen.

Über diese Erklärung wird im Parlament demnächst abgestimmt. Fristablauf für das Einreichen der Petitionen ist der 7. Mai 2009.
Wir müssen erreichen, dass eine Mehrheit für diesen Antrag im europäischen Parlament zustande kommt.

Bitten Sie die Parlamentarier mit folgendem Brief, diese Erklärung zu unterzeichnen. Informieren Sie bitte auch andere Tierfreunde über diese Petition.

Hier kommen Sie zur Petition!  

Organisierte Hundequälerei? Was soll denn das bedeuten? Was sollte denn eine organisierte Hundequälerei für einen Sinn machen? Was steckt denn dahinter?Die Antwort ist so grausam wie einfach: Geld!