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Buck wird mit folgenden monatlichen Spenden unterstützt: Frau Kristina Mainka-Rating - 10,00 €, Ulrike Steffen - 15,00 €, Claudia Rieflin - 15,00 €. Wir danken für diese großartige Hilfe sehr und hoffen, weitere Paten für Buck finden zu können.  

Buck

sehen sie hier weitere bilder 

Buck wurde im Januar 2001 geboren und mit wenigen Wochen ausgesetzt. Wie so viele anderer Hunde, wurde er von unserem Partnertierheim, dem Rifugio, aufgenommen.

Wir kennen Buck schon seit vielen Jahren von unseren Besuchen vor Ort. Unter den 700 Hunden gehört er zu den Hunden, die einem ganz besonders in Erinnerung bleiben, denn seine Seele ist  gefangen in Angst. Wie alle anderen Hunde, wurde er von den Helfern vor Ort gut und auch liebevoll umsorgt, aber leider ist es im Rifugio nicht möglich, sich um jeden Hund einzeln intensiv zu kümmern. Zu viele Hunde müssen tagtäglich versorgt werden und vieles ist nur im Eilschritt zu bewältigen. Buck war schon als kleiner Welpe sehr sensibel und schüchtern und er hatte keine Chance in der Masse von 700 Hunden das Vertrauen zu den Menschen aufzubauen. 

Durch sein unsicheres Verhalten kam ein weiteres Problem hinzu - er wurde von vielen anderen Hunden nicht akzeptiert und war das typische Mobbingopfer. Buck wurde immer wieder von anderen Hunden stark dominiert und auch attackiert. Die vielen Narben in seinem Gesicht rühren von diesen immer wieder kehrenden Attacken. Wir möchten hierbei anmerken, dass dies Verhalten der anderen Hunde sogar völlig normal ist, es handelt sich bei ihnen nicht um unverträgliche oder gar aggressive Hunde. Ein Hund, der sich wie Buck, so unsicher in einem Rudel verhält, ist von Natur aus ein schwaches Rudelmitglied, das ein falsches, unsicheres Verhalten vorweist. Solche Hunde werden oftmals nicht akzeptiert und dienen immer wieder als "Prügelknaben".

Buck hatte jedoch etwas Glück in seinem Unglück. Man fand schließlich ein Rudel, das ihn nicht mehr drangsaliert, ihn zwar auch nicht voll akzeptiert, aber zumindest weitgehend ignoriert. Aber er lebt immer noch gefangen in seiner Angst. Er liegt im Gehege immer abseits von den anderen und versucht somit jeglichen Konfrontationen aus dem Weg zu gehen. Zu den Menschen konnte er niemals richtiges Vertrauen aufbauen und wenn diese sein Gehege betreten, zieht er sich in eine Hütte zurück und hofft, dass man ihn nicht sieht. Diese Bilder konnte nur mit sehr viel Geduld und einer Annäherung in vielen, kleinen Etappen entstehen. Es macht einen sehr traurig, zu sehen, dass Buck eigentlich ein sehr einsames Leben lebt, immer in der Anspannung auf sich acht geben zu müssen.

Buck ist 2001 geb. und hat eine Schulterhöhe von ca. 45 cm, nicht kastriert.

Aktualisierung April 2011

Buck lebt jetzt in einem anderen Gehege, gemeinsam mit drei Hündinnen und einem netten kastrierten Rüden. Wie uns die Helfer im Rifugio berichteten, lässt sich Buck nicht mehr von allen Rüden dominieren und würde auch einer Konfrontation nicht aus dem Wege gehen. Somit musste er leider umplatziert werden. In dem neuen Rudel gibt es keine Reibereien mehr, so dass Buck mit den anderen Hunden gut zusammen leben kann.  

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