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Bianchina

verstorben im April 2011

Bianchina wurde von 5 Paten mit insgesamt 100 Euro unterstützt! Wir danken ihnen sehr, dass sie Bianchina mit ihrer Spende noch eine lebenswerte Zeit geschenkt haben: Jessika Kabiersch, Cornelia Maier, Eyelyn Scholler, Anne Ullrich, und Lydia van Ooyden!

Sehen Sie hier weitere Bilder!

Bianchina ist eine von aktuell 65 Hunden, die auf dem Gelände von Teresa aufgenommen wurden. Sie ist eine noch sehr junge Hündin, die ohne Behandlung sterben wird!! Sie zeigt starke Symtome der Leishmaniose und hat eine ausgeprägte Räude. Sie ist aktuell in der Hitze und musste mit vier weiteren Hündinnen von den anderen getrennt werden. Bitte helfen Sie!! Biancina braucht Paten, die uns bei der langfristigen Behandlung unterstützen. Eine Blutabnahme ist erfolgt und bald wissen wir, ob noch weitere Krankheiten schlummern.

Aktualisierung vom 08. Februar 2009 

In einer Kurznarkose wurde die fortgeschrittene Räude behandelt. Die Tierärzte haben Hautproben entnommen und ebenso Blut. Vor der Kastration und der damit verbundenen langen Diagnose möchten wir die Ergebnisse des Blutbefundes abwarten, um kein Risiko einzugehen. Ihr Zustand ist schlecht. Anhand der aktuellen Bilder sieht man noch deutlicher das Ausmaß ihrer Erkrankung. Die Blutproben werden in den nächsten Tagen kommen. Wir wünschen uns von Herzen, dass sie vor allem auch für die Räude schnelle Linderung durch die Medikamente erfährt. Die komplette Haut ist hochgradig entzündet und juckt zudem unerträglich.  Sehen Sie hier alle Bilder!

Aktualisierung vom 10. März 2009

Bianchina hatte die Helfer schon zwei Mal drauf gesetzt. Immer wenn sie an der Reihe für die Behandlungen war hat sie die Flucht angetreten. Um sie nicht einem zu großen Stress auszusetzen und womöglich noch nachhaltig zu ängstigen, wurde sie am Samstage mit dem Blasrohr betäubt und eingefangen. Einmal in der Klinik angekommen hat sie dann dem Schicksal gefügt und zwar mit großen Augen, aber dennoch relativ ruhig, das Geschehen genau beobachtet. Die Blutwerte zeigen, dass Bianchina neben der Räude auch an Leishmaniose erkrankt ist. Sie bekommt nun täglich Allupurinol und wir hoffen, dass die Medikamente so wie bei den anderen Hunden auch schnell anschlagen und Besserung bringen. Die Räude ist, wie man auf den aktuellen Bildern sehen kann, schon an vielen Stellen besser geworden. Aber die Haut ist immer noch sehr rot und gereizt.  

    

    

    

Insgesamt ist sie auf einem guten Weg und in einigen Wochen wird sie ihr Eisbär-Fell in voller Pracht zeigen! Wir sind sehr froh und erleichtert, dass sie die Behandlungen gegen Räude und Leishnaiose gut verträgt und schnelle Erfolge zeigt! Sie bekommt aktuell weiterhin täglich Allupurinol, ein Mittel gegen Leishmaniose und auch die Haut wird täglich behandelt, damit sie schneller abheilt. Bianchina genießt diese "Sonder-Behandlung". Aber nur, wenn Teresa Zeit hat dies zu übernehmen. Bianca bekommt zur allgemeinen Stärkung des Imumsystems - wie einige andere Hunde bei Teresa - nun eine Nahrungsergänzung, die ihre Abwehrkräfte unterstützen soll. Sie braucht nun alle Kraft, um weiter gesund zu werden!

Anderen gegenüber ist sie seit dem ersten Mal, als sie eingefangen und behandelt wurde, nun skeptisch. Sie entzieht sich und versteckt sich. Deshalb musste sie mitteln Blasrohr betäubt werden. Das Sedativum, das hier zum Einsatz kommt, hat keinen so genannten "Memori-Effekt". Das heißt, dass die Hunde sich nicht an das Geschehen erinnern werden. Hiermit können wir vermeiden, dass ein Traume zurück bleibt, von dem alternativ manchmal stressigen Einfangen. Wir haben also kein Vertrauen zerstören müssen und hoffen nun, dass sie bald auch zu den anderen Helfern ein wenig  mehr Vertrauen aufbauen kann.

Aktualisierung vom 1. Juni 2009

Wie die aktuellen Bilder hier zeigen, hat Bianchina die Behandlung sehr gut angenommen. Sie ist zu einer lustigen kleinen Hündin geworden, die bei jedem Besuch unserer Helfer bereitwillig und keck in die Kamera schaut :-) Wir hoffen und denken, dass sich der Zustand noch weiter stabilisieren wird! Sie bekommt aktuell täglich Allupurinol, ein Mittel gegen Leishmaniose, was sie wohl für den Rest ihres Lebens braucht. Die Blutwerte zeigen eine leichte Verbesserung. Aber es dauert viele Monate, bis man anhand der Blutwerte wirklich sagen kann, ob sie es geschafft hat oder nicht. Gut ist aber schonmal, dass das äußere Erscheinungsbild absolut dafür spricht und sie auch wieder deutlich mobile geworden ist.  

Aktualisierung vom 26. September 2009

Die letzten Wochen war es ein Auf und Ab mit den Befunden von Bianchina. Die Kleine hat uns richtig Sorgen bereitet, als im August der Leishmaniose-Titer plötzlich sprunghaft in die Höhe ging. Auch die Haut wollte nicht so richtig verheilen, woraufhin unser Tierarzt die Therapie verändert hat. Die neuen Medikamente scheinen nun endlich ihre Wirkung zu zeigen! Maria Grazia berichtet in einer Mail vom 27.09.2009, dass sich ihr Zustand nun sichtlich verbessert hat und auch die Blutbefunde zeigen, dass die Therapie anschlägt!

Wir können im Moment nicht mehr tun als zu hoffen, dass sie sich nun wirklich dauerhaft stabilisiert. Die Zeichen stehen gut. Aber Leishmaniose ist leider eine Krankheit mit vielen Tücken, so dass wir uns immer noch nicht in Sicherheit wiegen können...

Aktualisierung vom April 2011 - Bianchina ist von uns gegangen...

Leider hat Bianchina den Kampf gegen die Leishamniose nicht geschafft. Sie ist ruhig und friedlich eingeschlafen.

Dank Ihrer Unterstützung konnten Bianchina noch zwei lebenswerte Jahre geschenkt werden. Ohne den Einsatz von Medikamente hätte sie damals kaum noch eine Überlebenschance gehabt.

Bianchina, wir werden Dich nie vergessen!